17.06.2017

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Der Tag beginnt ziemlich früh um 6.10 Uhr, denn um 6.40 Uhr geht unser Zug nach Karaganda, eine Stadt ungefähr 200 km von Astana entfernt. Aus dem Zug wollen wir am liebsten nicht mehr weg, denn in dem klimatisierten Abteil lässt sich super der fehlende Schlaf nachholen. Während wir Astana verlassen, werden die Häuser immer kleiner und maroder und schließlich sieht man nur noch weite Steppenlandschaften durchzogen von kleinen Dörfern und Sträuchern. IN Karaganda angekommen, erklärt uns unser deutschsprachiger Guide einige Sehenswürdigkeiten, z.B. Die Stadtteile, die vorzugsweise von einer Nationalität bewohnt werden. Der Steinkohletagebau Bogatyr, unser Ziel, liegt etwas außerhalb der Stadt. Unsere Tour startet in der Kommandozentrale, in der nur noch drei Projektsteuerer arbeiten. Wir besichtigen verschiedene Orte rund um den Tagebau: eine Aussichtsplattform, die Sortieranlage und die Abraumhalde und sind sehr fasziniert davon, dass hier die Steinkohle so nah unter der Erde liegt, dass man sie im Tagebau abbauen kann. Das Gebiet Bogatyr besteht auch noch aus anderen Tagebauen, diese sind allerdings mehrere hundert Kilometer von der Stadt Karaganda entfernt, diese konnten wir leider nicht besichtigen. Nach einem Mittagessen im Einkaufszentrum werfen wir einen kurzen Blick ins Ecomuseum: es geht hier darum, die derzeitigen Probleme mit fossilen Energieträgern aufzuzeigen (also das Gegenstück zur EXPO, die zukunftsfähige Lösungsanstätze vorstellt). Der Unterschied zur EXPO besteht darin, dass das Ecomuseum in einem Gebiet, welches von der Kohle abhängig ist, nicht sehr stark gefördert wird und deshlab gerade mal aus einem Raum besteht (und auch der Eintritt ist kostnelos). Mit dem Zug geht es dann auch wieder zurück und am Abend probieren wir ein gestern entdecktes Steakhouse in der Nähe unseres Hotels aus.